Tipps & Tricks rund ums Thema Familienforschung                                   deutsch english


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Inventuren&Teilungen

Ich habe versucht, aus meiner eigenen Erfahrung einige Informationen in dieses Kapitel zu packen. Einfach, pragmatisch und verständlich und ohne den Anspruch vollständig zu sein. 

Teilweise wird das ganze Thema Familienforschung von Forscherkollegen sehr engstirnig gesehen. Oft wird akribisch darauf geachtet, dass alle Quellen erfasst und bei einer Veröffentlichung konform zu den wissenschaftlichen Normen wiedergegeben werden etc. Ich sage: Wichtig ist, dass es Spaß macht! Nicht jeder möchte gleich eine Dissertation schreiben. Andererseits später Quellen nachzuziehen ist nicht ohne Mühe verbunden.

Fehler sind ärgerlich, jedoch unvermeidlich - wenn es auch hier wiederum Vertreter einer anderen Meinung gibt... Hier ist man auf Hilfe von Mitstreitern angewiesen. Außerdem habe ich unten bei den Kapiteln Quellen und Datenbanken noch ein paar Hinweise zu diesem Thema.

Kapitel auf dieser Seite:

- Wie oder wo anfangen?

- Welche Quellen gibt es und wo finde ich diese?

- Datenbanken?

- Quellen lesen - Tipps & Tricks

- Professionelle Hilfe 

- Informationen speichern 

- Veröffentlichen?


Wie oder wo anfangen?
Tja, wie kam ich dazu? Es gibt sicherlich unzählige Gründe wie man zu diesem Hobby kommen kann. Ich glaube mein Schlüsselerlebnis war ein Ereignis in meiner Grundschulzeit. Ich bekam die Hausaufgabe, meine Vorfahren aufzuschreiben. Ich fragte meine Mutter und meinen Opa. Beide waren sehr aufgeschlossen und ich war interessiert. Heraus kamen vier oder fünf Generationen. Dies war weit mehr als das, was meine Mitschüler hatten. Von da an hat mich dieses Thema nicht mehr losgelassen.

 

Ein paar Dinge kamen über nähere und weitere Verwandte zusammen. In den meisten Familien ist es wohl so, dass schon in diese Richtung bereits Forschung betrieben wurde. Dann gab es noch ein paar Ahnenpässe. Heißt, in der ersten Zeit ging es erst einmal ans Zusammentragen von Informationen und ich tippte eine Ahnenliste auf Schreibmaschine. Da wurde das ganze in relativ kurzer Zeit schon recht groß. Dann hier und dort eine Frage beim Standesamt. Am Ende ging ich dann mit Tasche, Schreibutensilien, einem vorgearbeiteten Arbeitsplan und vorgefertigten Datenblättern ans Werk in die Pfarrämter. Krempelte die Ärmel hoch und wälzte alte, eng mit Federkiel beschriebene Bücher. Anfangs fiel mir das Lesen der Schriften nicht so leicht. Aber das kommt alles mit der Zeit.

 

Heute leihe ich mir Mikrofilme aus, gehe in Ortsarchive, stöbere hin und wieder im Internet und stelle Fragen in Foren. Dabei auch immer im Fokus: Wo habe ich die größten Lücken, wo die höchste Erfolgschance und was ist mir besonders wichtig.

 

Inzwischen kann ich doch auf eine recht ansehnliche Liste schauen. Wobei mir auch das Glück hold war, dass einige meiner Vorfahren aus Gegenden stammen, in der die Kirchenbücher im 30-jährigen Krieg nicht zerstört wurden, so dass die Ahnenreihen an vielen Stellen bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Andererseits kommt 1/8 aus Pommern. Hier ist einen Suche recht schwer und nicht selten ohne Erfolg gekrönt.


Welche Quellen gibt es und wo finde ich diese?
Hier eine kleine Auswahl an Quellen. Es gibt natürlich eine Vielzahl weiterer Quellen. AktenAuch die Aufbewahrungsstellen können hier nur einen Hinweis darstellen und sind aus meiner Erfahrung heraus gemacht.

-  Verwandte – auch weitläufigere – haben bereits geforscht, haben Teilergebnisse oder wissen etwas zu erzählen…

-  Familienbibeln: Sollten diese noch greifbar sein, stehen hier oftmals Angaben über Familienverhältnisse.

-  Bilder von Verwandten ► Hier sollte man sehr akribisch mit umgehen. Alles sammeln, was einen Namen  hat. Beschriften nicht vergessen!

-  Standesamtliche Einträge (ab 1870) ►Gemeinde

-  Kirchenbücher (vor 1900) stellen die wichtigste Quelle vor 1870 dar. Sie Berichten über die Sakramente (Taufe, Konfirmation/Kommunion, Ehe, Tod), es gibt aber auch gesammelte Familienregister, in denen alle Mitglieder einer Familie verzeichnet sind ► Pfarrämter oder zentrale Kirchenarchive

-  Musterungslisten ► Staatsarchive

-  Bürgerlisten ► Ortsarchive oder Staatsarchive

-  Steuerunterlagen ► je nach Herkunft Staatsarchive, Ortsarchive bzw. Kirchenarchive

-  Kauf-/ Verkaufsunterlagen ► Ortsarchive

-  Inventuren & Teilungen ► Ortsarchive

-  Internetdatenbanken ...

 


Datenbanken?
Datenbanken im Internet sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen. Dies ist zwar überall zu lesen, aufgrund der immer größer werdenden Datenmenge im Internet ist die Versuchung jedoch unheimlich groß, die Daten ungeprüft zu übernehmen. Andererseits stellt dies natürlich auch eine große Erleichterung für all jene dar, welche nicht unmittelbaren Zugriff auf die Quellen haben.

 

Unscharfe oder falsche Daten im Netz verbreiten sich ebenso schnell wie korrekte, da diese blind und ungeprüft übernommen werden. Daher sind oftmals die selben Fehler in unterschiedlichen Datenbanken zu finden. Dies gilt es zu beachten. Nicht dass man dem Glauben verfällt, dass wenn was im Netz zwei oder auch mehrmals steht, dann muss das richtig sein.

 

Eine Vorgehensweise kann daher sein, die entsprechenden Daten aufzunehmen und diese dann anhand von Originalquellen auf Richtigkeit zu prüfen. Der Eigentümer der Datenbank bzw. Information sollte gefragt werden. Neben dem Anstand hat dies den Vorteil, dass der Inhaber der Daten ggf. noch ergänzende oder berichtigende Inhalte beitragen kann. In den allerwenigsten Fällen wird man auf Ablehnung stoßen. Derjenige, welcher seine Daten im Netz zur Verfügung stellt, ist grundsätzlich auch bereit, Auskunft zu geben. Auch wenn der Lieferant der Information nicht direkt angeschrieben wird, so ist bei einer eigenen Veröffentlichung die jeweilige Quelle zu nennen.

Also grundsätlich gilt: Daten sammeln ja, aber bitte dokumenteiren und prüfen.

 


Quellen lesen - Tipps & Tricks

Welche Quellen: Grundsätzlich sind Primärquellen Sekundärquellen vorzuziehen. Je zeitlich näher diese an einem Ereignis erstellt wurden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Information wahr ist. Primärquellen sind z.B. Tauf-, Ehen, Totenbücher, Konfirmandenregister etc. Sekundärquellen sind neben der Sekundärliteratur, wie Ortsfamilienbücher, Internet oder Verkartungen auch z.B. Familienregister, in welches die Taufen eingetragen werden, Abschriften von Primärquellen oder auch Altersangaben in Kaufbüchern etc.

 

Quellenerfassung: Prinzipiell möglichst alle Quellen aufschreiben. Ich habe im Laufe der Jahre, als die Quellen immer schwieriger zu erschließen waren, angefangen immer detailliertere Daten zu sammeln. Auch dies hilft ungemein, wenn man hinterher herausfinden möchte, woher diese Information stammte. Vor allem wenn man versucht, Fehler aufzudecken. Dies gilt für alle Quellen, auch für die aus dem Internet oder bei mündlichen Überlieferungen.

 

Abschreiben: Aus den Originalquellen sollte möglichst buchstabengetreu abgeschrieben und diese erste Information sollte aufbewahrt werden. Dies kann unter Umständen dann wichtig sein, wenn Ungereimtheiten auffallen. Meist sind diese auf fehlerhafte Abschriften aus den Originalen zurückzuführen. Bei buchstabengetreuen Abschriften wird diese Fehlerquelle minimiert. Hierzu ein Beispiel: Im Taufbuch ist im Original von 1670 zu lesen: „[Monat und Tag] 16.t[en]. 8bris. [das Kind:] Anna Maria. [die Eltern:] Hanß Jerg Knauß Margaretha.“ Bei der Abschrift eines nicht erfahrenen Forschers oder aus Unachtsamkeit wird aus dem 16. Oktober (= 16. 8bris) gerne mal der 16.08..

Taufbucheintrag

Leider habe ich diese Notwendigkeit erst später verstanden und bin daher anfangs sehr großzügig mit der Quellenerfassung umgegangen. Dies rächt sich im Nachhinein, da eine Aufarbeitung bei einer gewissen Datengröße quasi unmöglich ist.

 

Alte Schriften lesen: Ich selbst habe mir das autodidaktisch angeeignet. Autodidaktisch heißt in diesem Falle durch das Tun selbst. Damals wie heute gibt es Menschen, welche schöner und welche weniger schön schreiben. Und es gibt Schriften welche gut zu lesen sind und welche nur mit Mühe zu entziffern sind. Darüber hinaus gibt es Quellen, welche besser und welche weniger gut erhalten sind. Ein schulbuchhaftes Erlernen „der“ alten Schrift ist meiner Meinung nach nicht möglich, da es „die“ alte Schrift nicht gibt. Je nach Eppoche gibt es unterschiedliche

 

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man sich eine Weile mit den jeweiligen Schriftstilen beschäftigen muss, bevor man alles entziffern kann. Natürlich gibt es über die Jahrhunderte hinweg unterschiedliche Grundstile. Hier sollte man sich jedoch nicht entmutigen lassen und bei Zweifeln nach Möglichkeit eine Kopie machen. Und bitte nicht nur von dem einen Wort, welches man nicht entziffern kann. Gegebenenfalls gibt es einen Mitstreiter, der die Schrift entziffern kann. Oder man bittet in den unzähligen Foren um Hilfe. Hier ist man zu Hilfestellungen gerne bereit, sie ist meist sehr schnell und äußerst unkompliziert.

 

Da die Menschen früher mehr oder weniger so geschrieben haben, wie sie es wollten bzw. wie sie es erlernten, sind oft dialektische Einflüsse zu finden. Es hilft daher, wenn man mit dem jeweiligen Dialekt vertraut ist.

 

Oftmals werden Abkürzungen verwendet. Diese autodidaktisch zu erlernen ist machmal schwierig oder unmöglich. Hier sei explizit das Standardwerk „Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung“, so wie das kleine, jedoch extrem effiziente Werk von Jörg Heinrich und Martin Klöpfer über "Abkürzungen und Schriftbesonderheiten ..." genannt. Den entsprechenden Verweis findet Ihr bei den Literaturhinweisen.

 

Interpretationen: Irgendwann kommt jeder an einen Punkt, wo er interpretieren muss, wenn eine Quelle (oder mehrere) einen ein-eindeutigen Beweis nicht erbringen kann. Dies sollte entsprechend vermerkt werden, dass es sich hier um eine Vermutung handelt. Erfahrungsgemäß sind einmal durchgeführte Interpretationen nur sehr schwer umkehrbar.


Professionelle Hilfe

Angebote von Ahnenforschern, welche ihre Dienstleistung anbieten gibt es genug. Was dies betrifft, habe ich hier kaum Erfahrung. Lediglich zweimal habe ich professionelle Hilfe in Anspruch genommen. Das Honorar hierfür richtet sich entweder am Aufwand oder wird Erfolgsorientiert erhoben. Wer sich rein auf diese Quelle verlassen möchte, muss schon einiges an Geld in die Hand nehmen um eine ansehnliche Tafel zu erhalten.


Informationen speichern

Das Speichern der Informationen scheint im ersten Moment trivial. Man nehme einen Computer und speichere alles ab. Bei genauerer Betrachtung wird's schon nicht mehr so trivial: In welchem Format? Datenbank? Bilder? Sicherung? Originale? Familienblätter? 

Daher schön der Reihe nach:

Ahnenpass

1. Orginale: Wenn Originale zur Verfügung stehen, dann sollten diese vor Schimmelbefall sicher und nicht dem Licht ausgesetzt aufbewahrt werden. Wer hier genauers wissen möchte, kann sich auch im nächsten Ortsarchiv sicherlich fachmännisch und kostenlos beraten lassen. Orginale sollte man zusätzlich noch ablichten (z B. Digitalfotografie oder Scan in einer ansprechenden Auflösung - min. 200 dpi) und unabhängig von den Originalen aufbewahren. Speicherplatz sparen tut man hier an der falschen Stelle. Beispielsweise habe ich Ahnenpässe. Diese enthalten Informationen,  welche nie mehr beschafft werden können, wenn diese vernichtet würden, da die Kirchenbücher im Krieg verloren gegangen und keine Kopien vorhanden sind. Somit ist dies der letzte verbliebene urkundliche Beweis. Diese Dokumente sind einzigartig. Es wäre schade, wenn die Dokumente durch Unachtsamkeit verloren gingen.

2. Computer: Heutzutage ist der Computer ein schwehr wegzudenkendes Hilfsmittel in der Genealogie. Bei aller Euphorie stellt sich allerdings die Frage, wie die Daten zukünftig gelesen werden können? Wir, als Genealogen studieren Quellen und sammeln Daten, welche teilweise hunderte von Jahre alt sind. Diese wären sicherlich nicht mehr vorhanden, hätten sie unsere Vorväter auf Disketten geschrieben. ZIP Diskette

Um die gesammelten Werke der Nachwelt zu erhalten, sollte man ein paar Grundregeln beachten: 

- Daten sichern: Daten müssen gesichert werden. Man benötigt midestens eine Kopie. Und die Kopie am Besten nicht dort aufbewahren, wo auch der Computer steht (Feuer, Blitz etc.). 5,25 Zoll Diskette

- Programme: Es sollten Programme und Formate genutzt werden, welche weit verbreitet sind. Dadurch erhöht sich die Chance, dass diese über einen längeren Zeitrraum gelesen werden können.

- Speichermedium: Bei Speichermediumwechsel rechtzeitig Datensicherungen konvertieren. Ich erinnere hier nur an 5 1/4'' (Flopies) oder 3,5'' Disketten. Aber auch Zip-Drives etc. waren auch für Sicherungskopien im Einsatz - wer kann das heute noch lesen?  

- Hardware: Nicht nur alles auf dem Computer machen! Daten können heute extrem leicht gelöscht werden  und Lebenswerke in Sekunden zerstören. Dies war früher nur schwer vorstellbar. Daher empfehele ich, aktuelle Stände auch mal auszudrucken und in einem Ordner abzuheften. Das kann man übrigens dann auch mal jemanden zeigen!

3. Genealogieprogramm: Die Informationen in eine Datenbank (Genealogieprogramm) einzugeben, macht schon allein deshalb Sinn, da dann eine Weitergabe der Daten einfach (standardisiertes GEDCOM-Format) und schnell geschehen kann. Es tummeln sich mittlerweile einige Anbieter auf diesem Markt. Eine Empfehlung auszusprechen fällt mir hier nicht leicht. Ich kenne nur einen einzigen relativ breit angelegte Umfrage aus der Computergenealoigie, Ausgabe 2/2009 (www.compgen.de). Danach waren die  10 meistbenutzten Programme (in deren Reihenfolge): 1. PAF, 2. FamilyTreeMaker, 3. Ahnenblatt, 4. Stammbaumdrucker, 5. AGES!, 6. Legacy, 7. GenPlus, 8. Ges2000, 9. GFAhnen und 10. PC Ahnen.

Allerdings sollte man sich möglichst genau überlegen, für welches Programm man siGenealogiebaumch entscheidet. Aus meiner Erfahrung heraus sind Konvertierungen von Daten aus einem Programm  in ein anderes Programm (momentan) noch nicht ohne Verluste machbar und sind damit mit hohem manuellen Aufwand verbunden. Bzw. die Verluste sind irreparabel. Also ist die Bindung zu den genutzen Programmen relativ hoch. Ich habe mir die Angewohnheit gemacht, dass ich zweigleisig fahre. Ich benutze erstens mehrere Genealogieprogramme (hier haben unterschiedliche Programme unterschiedliche Schwerpunkte). So nutze ich z.B. ein Programm, welches ich zur Dateneingabe und -sicherung nutze und habe ein zweites zur Ausgabe der Daten auf große Tafeln, da dieses Programm diese Aufgabe besser erfüllt. 

Parallel dazu trage ich auch alle Daten in ein simples Word-Dokument ein. Hier kann ich sicher sein, dass die Information noch in 50 Jahren gelesen werden kann und ich habe Sicherheit und ein Gegenprüfstück bei der Konvertierung innerhalb unterschiedlicher Genealogieprogramme. 

Früher hatte man für jede Familie ein eigenes Datenblatt angelegt. Dies kann man heute am Computer genau so tun. Zusätzlich können auch noch alle anderen erdenklichen Quellen und Scans, Bilder etc. eingefügt werden.


Veröffentlichen?

Ein Ziel von der Familienforschung sollte natürlich auch die Bekanntmachung der Forschungsergebnisse sein. 

Hier gibt es grundsätzlich unterschiedliche Methoden:

- Datenbank im Internet: Dies ist die einfachste Methode. Man lädt einfach die eigenen Daten bei einer der einschlägig bekannten Datenbanken hoch - fertig. Rückmeldungen für das Geleistete wird jedoch relativ gering sein.

- Buch: Verfassen eines eigenen Buches. Dann hat man auch immer ein Geschenk! Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Gedruckt werdenkann zum Beispiel nach Bedarf mit extrem kleinen Stückzahlen zu bezahlbaren Preisen ("Print on Demand"). Anbieter gibt es wie Sand am Meer.

- Eigene Hompage: Sie sitzen gerade vor einer. Hier sind etwas mehr Kenntnisse vorausgesetzt - aber ich hab's ja auch geschafft! Auch hier gibt es kaum gestalterische Grenzen.

- Familientreffen: Diese Gelegenheiten sollte man nutzen, um die Forschungsergebnisse weiterzutragen. Hier findet man vielleicht auch Mitstreiter und Hlefer für das Thema. Auch tun sich vielleicht völlig neue Quellen auf.

Inhalte sind natürlich die Daten wer wo wann wie lange und mit wem. Über die reinen Daten hinaus gibt es allerdings noch viel zu erzählen. Dies lockert auf und macht das Ganze lesenswert und interessant. Überall gibt es auch Anektoten zu erzählen. Bilder von Verwandten oder damals üblichen Kleidern, über Ortschaften. Oder man ergänzt die reinen Daten mit statistischen Auswertungen . Z.B. wie viele Kinder waren üblich, wie hoch war die Lebenserwartung, wann wurde geheiratet, welche Berufe gab es und wie sahen diese aus, und und und. Hier gibt es kaum Grenzen. 

Eines sollte allerdings beachtet werden: Daten von lebenden Personen nur unter deren Zustimmung.

Und nun viel Spaß beim Forschen.

Euer Wolfram Callenius

Familientreffen

 

 

 


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