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Hiß, Johann Martin



Bürger u Gerichtsmann, * 13.12.1753 Eichstetten, + 08.03.1819 Eichstetten
Das Vermögen des Johann Martin Hiß wird 1789 mit 3500 fl. [Gulden] veranschlagt. Ruggericht 1789. [Ortsfamilienbuch Eichstetten, Fam. 1665]
Johann Matin Hiß, Bürger und Gerichtsmann in Eichstetten 1753 bis 1819
Sein Taufeintrag lautet "1753, den 13.Xbris Johann Martin Hiß, Par. Georg et Maria Hissin. Test. Joh. Wilhelm Wild, Joh. Schmid, Barbara Adlerin, Magdalena Hugin". in jenen Jahren war durch viele schlechte Ernten und durch eine Seuche die Not am Kaiserstuhl wieder groß geworden. So ist es kein Wunder, daß eine Reihe von Eichstetter Familien dem Ruf der Kaiserin Maria Theresia folgten, welche damals deutsche Siedler für den, den Türken abgewonnenen Banat und die Batschka suchte. Nach schwerem Abschied von der Heimat fuhren an die 100 Eichstetter, darunter auch sieben Namensträger Hiß, mit ihrer armseligen Habe nach Ulm, von wo auf den "Ulmer Schachteln" donauabwärts ging, unbekanntem Ziel und unbekanntem Schicksal entgegen. Zu diesen Ungarnfahrern gehörte auch der Johann Georg Hiß, * Eichstetten 14.12.1750, und seine Frau, die Barbara König, die anno 1790 mit 5 Kindern nach Ungarn zogen. Sie hatten schwer zu kämpfen, bis sie neu gesiedelt hatten. Aber auch daheim hätten sie nicht viel Schönes gehabt. Im Jahre 1796 mußten die Eichstetter wieder einmal fliehen, diesmal "in den Berg", denn die Hochburg war ein Trümmerhaufen. Die Truppen des Generals Moreau kamen auf ihrem Rückzug ins Dorf. Dabei ereignete es sich, daß Georg Hiß, auch einer unserer Sippe, mit zwei Kroaten in Streit geriet, weil sie seine Liebste belästigten.
Johann Martin war verheiratet mit Salome Brandenberger. Getraut wurden sie von Pfarrer Christian Bernhard Gockel, der mit Goethe befreundet war. Dieser Pfarrer Gockel war im Februar 1769 von Karlsruhe nach Eichstetten gekommen und in das neu gebaute Pfarrhaus eingezogen. Er hatte, wie Goethe, in Straßburg studiert und sich mit Kath. Magdalena Brion, der Tochter des Pfarrers in Sesenheim im Elsaß, verlobt. Sie war die älteste Tochter der Friederike Brion, der Jugenliebe Goethes, die als "Röslein auf der Heiden" unsterblich geworden ist.(...)
Q:Sippenbuch Hiß von Dr.Albert Hiß, 1961, S.34/35

oo 25.01.1774 Eichstetten Salomea Brandenberger

Quellen: Sippenbuch Hiß
Sippenbuch Hiß
Sippenbuch Hiß
Sippenbuch Hiß

Vater:Johann Georg Hiß

Mutter:Maria Katharina Hiß

Geschwister:Johann Georg Hiß

Matthias Hiß

Georg Jakob Hiß

Anna Katharina Hiß

Kinder:Salome Hiß

Anna Maria Hiß

Salome Hiß

Johann Georg Hiß

Christine Hiß

Maria Katharina Hiß

Sara Hiß

Georg Friedrich Hiß


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