Intro-Pic
Ortsfamilienbuch Großheppach und Kleinheppach
                                                                      
  DE-flag UK-Flag

Start

Herkunft Callenius
    Namensherkunft
    Verbreitung
    Deutschland
    USA
    Südamerika
    Skandinavien

Callenius Weltweit

Vorfahren
    Vorfahrenliste
    Callenius

    Kath
    Mayer
    Stilz

Bildergalerie
    Callenius
    Mayer

OFB Großheppach & Kleinheppach
    Auswärtige
    Häuserbuch

Tipps & Tricks
    Quellen lesen
    Literatur


Aktivitäten
Großes Projekt

Da ein großer Teil meiner Vorfahren aus Großheppach stammen und ich mich sehr intensiv mit den dortigen Familien auseinandergesetzt habe, hatte ich bereits früh damit angefangen ein Ortsfamilienbuch von Großheppach zu erstellen, welche alle Personen umfasst, welche bis ca. 1800 in Großheppach gelebt haben bzw. gelebt haben könnten.

Kleinheppach gehört heute eigentlich zur Gemeinde Korb, war aber über viele Jahre ein evangelisches Kirchspiel von Großheppach und teilweise mit einem gemeinsamen Kirchenbuch. So dass die Trennung nicht in jedem Fall ganz scharf durchgeführt werden kann und ich der Einfachheit halber dieses noch mit aufgenommen habe. Zudem ist die Bevölkerungszahl, verglichen mit Großheppach, immer eher bescheiden gewesen.

Großheppach war mit dem Konfessionswechsel Herzog Christoph 1550 endgültig evangelisch geworden. Eine katholische oder Jüdische Gemeinde gab es nicht. "Andersgläubige" waren de facto nicht vorhanden. Lediglich Wiedertäufer oder "Zwinglianer" hatte es zeitweise gegeben. Mit denen es jedoch auch immer wieder Streit gab. Also man kann sagen, Großheppach war eine "ganz normale" pietistisch geprägte Gemeinde.

Quellenlage

Kirchliche Quellen

Die Quellenlage in Großheppach ist gut bis sehr gut. So sind die Taufbücher seit 1558 lückenlos vorhanden. Ebenso die Ehebücher seit 1564. Die Totenbücher fangen erst 1648, nach dem Dreißigjährigen Krieg an. Dies ist jedoch in den meisten Fällen überbrückbar. Lediglich in der Zeit um 1627 gibt es Probleme der Zuordnung durch die vielen geschlossenen Ehen wegen der kurz zuvor grassierenden Pestwelle und der dadurch nur sehr spärlich geführten Bücher. Die Kirchenbücher sind in den 90er Jahren vom Pfarramt ins Landeskirchliche Archiv nach Stuttgart-Möhringen gekommen.

Weltliche Quellen

Des Weiteren sind eine Vielzahl weitere Akten vorhanden, wie Wiedertäuferakten und Visitationsprotokolle oder weltlicher Quellen, wie Musterungs- und Steuerlisten, Einbürgerungen und Gerichtsverfahren, Testamente und Urfehden, Kauf- und Inventurlisten oder auch Inventuren und Teilungen. Die Originale befinden sich entweder im Hauptstaatsarchiv in Stuttgart und sind dort einseh- und kopierbar oder sie befinden sich im Stadtarchiv in Großheppach, wo sie ebenfalls einseh- und duplizierbar sind..

Was umfasst die Arbeit?

Die Basis bildet die klassischen Kirchenbücher, welches die Taufen, , Konfirmationen, Ehen und Sterbefälle bzw. Begräbnisse der Orte beinhaltet. Darüber hinaus gibt es unter den Kirchlichen Quellen in Großheppach Seelenbücher, in welchem die Familien Seitenweise notiert wurden. D.h. die Ehepartner mit den zughörigen Geburtsdaten, Herkunft und Eltern. Die Kinder wurden dann entsprechend nachgetragen. Für das Ortsfamilienbuch wertvoll sind die kurzen Lebensläufe, welche der Pfarrer jeweils zur Eheschließung in das Buch notiert hatte. Die Informationen wurden mit eingearbeitet. Zudem noch die Musterungslisten, teilweise die Inventuren- und Teilungen, Kirchenbücher der angrenzenden Ortschaften wurden eingearbeiteten, Einbürgerungen und Gerichtsakten. So lebt das Ortsfamilienbuch nicht von den "nackten Geburts-, Heirats- und Sterbedaten", sondern steht auf der Basis der vielzähligen Quellen und Geschichten und Schicksale der Bürger dieses Orts. Allerdings ist dies der Grund, warum dieses Werk immer noch nicht fertig ist...

Vorabveröffentlichung

Als Vorgeschmack möchte ich an der Stelle jedoch zwei Dinge veröffentlichen:

1. Das Urkataster von Großheppach stammt aus dem Jahre 1832. Hier sind alle Gebäude und deren Besitzer beschrieben und auf einer Karte Verzeichnet. So weiß man Stand 1832, wem welche Immobilie gehört hatte. Ich habe dies in einer Schrift zusammengefasst, dem Häuserbuch, und mit Bildern versehen.

2. Ich hänge als aktuellen Exzerpt aus meinem Ortsfamilienbuch eine Liste der Auswärtigen an dieser Stelle an. Einmal als alphabetische Liste und auch nach Orten sortiert. Jeder, der Interesse an detaillierteren Informationen hat, kann sich vertrauensvoll an mich wenden.